Mussorgski: Bilder Einer Ausstellung
âIhr glaubt das Klavier sei ein Instrument? Es ist wie hundert Instrumente!' Diese Worte pflegte einer der wahrhaft gröĂten âTasten-Löwen' der zweiten HĂ€lfte des 19. Jahrhunderts seinen Klavierstudenten immer wieder ans Herz zu legen: Anton Rubinstein, der russische Pianist, Komponist und Dirigent, der nach dem Abtritt Franz Liszts vom Konzertpodium mit seiner HyperVirtuositĂ€t und seinem starken expressiven Vermögen zum unumstrittenen international fĂŒhrenden Konzertpianisten avancierte. Bei seinem Rat fĂŒr die Studierenden dachte Rubinstein natĂŒrlich auch an die âmodernen' KonzertflĂŒgel seiner Zeit mit ihrem groĂen Tonumfang, ihren starken BĂ€ssen, sonoren Mittellagen und ihren glitzernden oberen Registern â an Instrumente, die den Spielerinnen und Spielern eine breite Palette von Farben und Nuancen in die Finger legen. FĂŒr solche Instrumente komponierte Modest Mussorgsky sein einziges groĂes Klavierwerk â die âBilder einer Ausstellungâ, die von den feinsten Schattierungen bis zu den massivsten Klangballungen das Potential der Instrumente maximal ausnutzen und in denen sich das Solo-Klavier tatsĂ€chlich in hundert Instrumente zu vervielfachen scheint. Stefan Arnold interpretiert dieses Werk auf einem Steinway KonzertflĂŒgel Mod. D, der um das Jahr 1900 gebaut wurde. Der FlĂŒgel wurde behutsam restauriert, Voraussetzung hierfĂŒr war ein intakter Resonanzboden mit ausgewogener Bodenwölbung und ein Saitenbezug der den KraftverhĂ€ltnissen im Instrument angepasst ist. Nach vorhandenen StichmaĂen des FlĂŒgels wurde eine neue Klaviatur mit optimierten HebelverhĂ€ltnissen als die Grundvoraussetzung fĂŒr eine moderne Spielart angefertigt. ZuzĂŒglich wurde auch ein, nach altem Vorbild, modifizierter Hammerkopfsatz angefertigt, da moderne Hammerköpfe mitunter dazu neigen historische Instrumente zu ĂŒbersteuern. Somit bietet dieser FlĂŒgel eine beeindruckende Symbiose zwischen moderner Spielart und dem ursprĂŒnglichen Klangbild und Klangideal.
Original: $26.31
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$7.89Mussorgski: Bilder Einer Ausstellung
âIhr glaubt das Klavier sei ein Instrument? Es ist wie hundert Instrumente!' Diese Worte pflegte einer der wahrhaft gröĂten âTasten-Löwen' der zweiten HĂ€lfte des 19. Jahrhunderts seinen Klavierstudenten immer wieder ans Herz zu legen: Anton Rubinstein, der russische Pianist, Komponist und Dirigent, der nach dem Abtritt Franz Liszts vom Konzertpodium mit seiner HyperVirtuositĂ€t und seinem starken expressiven Vermögen zum unumstrittenen international fĂŒhrenden Konzertpianisten avancierte. Bei seinem Rat fĂŒr die Studierenden dachte Rubinstein natĂŒrlich auch an die âmodernen' KonzertflĂŒgel seiner Zeit mit ihrem groĂen Tonumfang, ihren starken BĂ€ssen, sonoren Mittellagen und ihren glitzernden oberen Registern â an Instrumente, die den Spielerinnen und Spielern eine breite Palette von Farben und Nuancen in die Finger legen. FĂŒr solche Instrumente komponierte Modest Mussorgsky sein einziges groĂes Klavierwerk â die âBilder einer Ausstellungâ, die von den feinsten Schattierungen bis zu den massivsten Klangballungen das Potential der Instrumente maximal ausnutzen und in denen sich das Solo-Klavier tatsĂ€chlich in hundert Instrumente zu vervielfachen scheint. Stefan Arnold interpretiert dieses Werk auf einem Steinway KonzertflĂŒgel Mod. D, der um das Jahr 1900 gebaut wurde. Der FlĂŒgel wurde behutsam restauriert, Voraussetzung hierfĂŒr war ein intakter Resonanzboden mit ausgewogener Bodenwölbung und ein Saitenbezug der den KraftverhĂ€ltnissen im Instrument angepasst ist. Nach vorhandenen StichmaĂen des FlĂŒgels wurde eine neue Klaviatur mit optimierten HebelverhĂ€ltnissen als die Grundvoraussetzung fĂŒr eine moderne Spielart angefertigt. ZuzĂŒglich wurde auch ein, nach altem Vorbild, modifizierter Hammerkopfsatz angefertigt, da moderne Hammerköpfe mitunter dazu neigen historische Instrumente zu ĂŒbersteuern. Somit bietet dieser FlĂŒgel eine beeindruckende Symbiose zwischen moderner Spielart und dem ursprĂŒnglichen Klangbild und Klangideal.
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âIhr glaubt das Klavier sei ein Instrument? Es ist wie hundert Instrumente!' Diese Worte pflegte einer der wahrhaft gröĂten âTasten-Löwen' der zweiten HĂ€lfte des 19. Jahrhunderts seinen Klavierstudenten immer wieder ans Herz zu legen: Anton Rubinstein, der russische Pianist, Komponist und Dirigent, der nach dem Abtritt Franz Liszts vom Konzertpodium mit seiner HyperVirtuositĂ€t und seinem starken expressiven Vermögen zum unumstrittenen international fĂŒhrenden Konzertpianisten avancierte. Bei seinem Rat fĂŒr die Studierenden dachte Rubinstein natĂŒrlich auch an die âmodernen' KonzertflĂŒgel seiner Zeit mit ihrem groĂen Tonumfang, ihren starken BĂ€ssen, sonoren Mittellagen und ihren glitzernden oberen Registern â an Instrumente, die den Spielerinnen und Spielern eine breite Palette von Farben und Nuancen in die Finger legen. FĂŒr solche Instrumente komponierte Modest Mussorgsky sein einziges groĂes Klavierwerk â die âBilder einer Ausstellungâ, die von den feinsten Schattierungen bis zu den massivsten Klangballungen das Potential der Instrumente maximal ausnutzen und in denen sich das Solo-Klavier tatsĂ€chlich in hundert Instrumente zu vervielfachen scheint. Stefan Arnold interpretiert dieses Werk auf einem Steinway KonzertflĂŒgel Mod. D, der um das Jahr 1900 gebaut wurde. Der FlĂŒgel wurde behutsam restauriert, Voraussetzung hierfĂŒr war ein intakter Resonanzboden mit ausgewogener Bodenwölbung und ein Saitenbezug der den KraftverhĂ€ltnissen im Instrument angepasst ist. Nach vorhandenen StichmaĂen des FlĂŒgels wurde eine neue Klaviatur mit optimierten HebelverhĂ€ltnissen als die Grundvoraussetzung fĂŒr eine moderne Spielart angefertigt. ZuzĂŒglich wurde auch ein, nach altem Vorbild, modifizierter Hammerkopfsatz angefertigt, da moderne Hammerköpfe mitunter dazu neigen historische Instrumente zu ĂŒbersteuern. Somit bietet dieser FlĂŒgel eine beeindruckende Symbiose zwischen moderner Spielart und dem ursprĂŒnglichen Klangbild und Klangideal.















